Prof. Ebbinghaus wechselt an University of Oxford

Prof. Ebbinghaus wird ab Januar 2017 ein Chair of Social Policy am Deparment of Social Policy and Intervention der University of Oxford annehmen und wird Fellow am Green Templeton College. Weitere Informationen

 

Neue Juniorprofessorin

Seit Oktober 2015 ist Prof. Dr. Katja Möhring Juniorprofessorin für Soziologie des Wohlfahrtsstaates an der Fakultät für Sozialwissenschaften. Prof. Möhring wechselte von der Universität Bremen an die Universität Mannheim. Sie promovierte 2013 im SOCLIFE Graduiertenkolleg der Universität zu Köln über das Thema "Life course and socio-economic situation in later life".

 

Buch zu Familien in Europa

Thomas Bahle, Bernhard Ebbinghaus, Claudia Göbel

Familien am Rande der Erwerbsgesellschaft: Erwerbsrisiken und soziale Sicherung familiärer Risikogruppen im europäischen Vergleich

Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung ; 177; (252 S.)
Baden-Baden,Nomos Editon Sigma, 2015

ISBN: 978-3-84872615-8 (print); 978-3-8452-6735-7 (ePDF)

 

Bojanovsky-Preis 2014 für Dissertation von Elias Naumann über Einstellungen zu Wohlfahrtsstaatsreformen

Den Preis der Prof. Dr. Anna und Prof. Dr. Jörg Jiri Bojanovsky-Stiftung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der empirischen Erforschung gesellschaftlicher, interindividueller oder kultureller Prozesse erhielt Elias Naumann für seine Dissertation "The Dynamics of Welfare Attitudes in Times of Welfare State Retrenchment". Elias Naumann, PhD ist Postdoc im Projekt A6 des SFB 884 Political Economy of Reform an der Universität Mannheim.

 

Lorenz-von-Stein-Preis 2014 für Doktorarbeit von Thomas Biegert zur sozialen Ungleichheit in der Erwerbstätigkeit

Herausragende Doktorarbeit zur sozialen Ungleichheit in der Erwerbstätigkeit: Ehemaliger MZES-Forscher Thomas Biegert erhält Lorenz-von-Stein-Preis (siehe MZES Pressemitteilung). Seit Herbst 2014 arbeitet Dr. Biegert als Postdoc-Fellow am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).

 

Prof. Weishaupt hat Ruf an Universität Göttingen angenommen

Zum 1. Februar 2015 tritt Timo Weishaupt die Professur für Soziologie mit Schwerpunkt Sozialpolitik an der Universität Göttingen an. Zuvor war Timo Weishaupt seit 1.1.2011 Juniorprofessor für Soziologie des Wohlfahrtsstaats an der Universität Mannheim; von September 2008 bis Dezember 2010 war er als Postdoc Fellow am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) tätig.

Informationen der Universität Göttingen:
http://www.uni-goettingen.de/de/505469.html

Webseite von Prof. Weishaupt, Universität Göttingen:
http://www.uni-goettingen.de/de/prof-dr-timo-weishaupt/506863.html

 

 

Radiointerview mit Jun.-Prof. J. Timo Weishaupt zu den sozialen Ideen der großen Koalition

Juniorprofessor J. Timo Weishaupt wurde vom Radiosender SWR2 zu den sozialen Ideen der großen Koalition interviewt, die sich in der schwarz-roten Koalitionsvereinbarung finden. Die Sendung vom 28.11. kann unter folgendem Link auf der Seite des SWR2 angehört werden.

 

 

ZSR Schwerpunktheft 2013

Zeitschrift für Sozialreform (ZSR):
Schwerpunktheft "Der Umbau des Wohlfahrtsstaates in Krisenzeiten"

Hrsg. von Timo J. Weishaupt,  Bernhard Ebbinghaus und Claus Wendt

 

Karin-Islinger-Preis 2013

Für seine publikationsbasierte Dissertation zu "The Moral Economy of Consumption and Production" erhielt Dr. Sebastian Koos im Juni 2013 den Preis der Karin-Islinger-Stiftung für  Nachwuchswissenschaftler der Wirtschaftswissenschaften und deren Grenzgebiete.

 

Neues Buch: Wohlfahrtspolitik im 21. Jahrhundert

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Marius Busemeyer,
Bernhard Ebbinghaus,
Stephan Leibfried,
Nicole Mayer-Ahuja,
Herbert Obinger,
Birgit Pfau-Effinger (Hg.)

Wohlfahrtspolitik im 21. Jahrhundert:
Neue Wege der Forschung

In der OECD-Welt wird etwa ein Viertel des gesamten Bruttoinlandsprodukts und knapp die Hälfte der Staatsausgaben für den Sozialstaat, also die Sicherung gegen zentrale Lebensrisiken, verwendet. Deutschland gehört dabei zur Spitzengruppe, widmet dem jedoch kaum Forschungsenergien. Die Leistungen des Sozialstaats sind für eine immer größer werdende Zahl von Menschen überlebenswichtig und seine Reformen prägen heute den politischen Alltag. Angesichts seiner vielfältigen Herausforderungen – etwa durch den Wandel der Bildungs- und Arbeitswelt sowie der Familienstrukturen und durch massive demographische Veränderungen – muss dem Sozialstaat künftig nachhaltig größere Aufmerksamkeit in Wissenschaft und Forschung gelten. Andernfalls wird »Sozialpolitik im Blindflug« normal und Sicherungserfolg zufällig. In dieser Denkschrift werden die anstehenden Herausforderungen bilanziert und auf breiter Front neue Perspektiven für eine thematische und analytische Neuausrichtung der Sozialpolitikforschung vorgeschlagen.